Was mich im Februar glücklich machte

 

Ganz nach dem Motto It's the simple things I hold on to hier nun eine kleine Aufzählung der Dinge, die mich im Februar glücklich machten:

~ Glee Season 1 Vol.2 ~ Glee überhaupt ~ Der Besuch meiner Schwester ~ alle Prüfungen bis auf eine bestanden zu haben ~ Totally Fucked-T-Shirt ~ Pinguin T-Shirt ~ Kabale & Liebe Film ~ Filmabende mit meiner Familie ~ August Diehl als neuer Lieblingsschauspieler ~ Briefe & Postkarten ~ die Sonne

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Kabale, Liebe, Nichts und ein bisschen Glee

 

Ich habe gerade soo viel worüber ich bloggen will.
1.) Ich will zu Cabaret in Meiningen. Und zu Werther. Aber bei Cabaret gibt es an dem einzigen Samstag nur noch eine Karte und wir brauchen zwei. Aber ich will da grad sooo unbedingt hin. Mwäähh!
So, das war das, was am schnellsten zu sagen ist.

Jetzt der Hauptteil: Ich bin totally in love mit "Kabale & Liebe", vor allem mit dem Film von 2005. Bevor ich aber in Lobeshymnen ausbreche, sammle ich mal meine Gedanken und fange von vorne an. Eigentlich hab ich mir den Film mal ganz spontan ausgeliehen. Als ich ihn dann aber gesehen habe, wusste ich fast sofort, dass ich den Film mag. Und ich hab ihn sogar nochmal geschaut, obwohl ich eigentlich nur nochmal die schönsten Szenen sehen wollte, aber irgendwie wurde dann doch fast der gesamte Film draus. Es spielen auch ein paar sehr bekannte und sehr tolle Leute mit. Ich fange mal von hinten an, weil das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss,was jetzt in Bezug auf die anderen Darsteller nichts heißen soll.

Götz George spielt den Präsident und obwohl ich ihn am Anfang irgendwie nicht so gut verstanden habe, finde ich ihn doch sehr passend. Katharina Thalbach und Ignanz Kirchner haben Luises Eltern gespielt, die ja beide irgendwie ein bisschen einen an der Klatsche haben, aber total liebenswert. Beide haben sie ihre leicht verrückten Momente wie auch die Momente, in dem sie mehr verstehen, als der andere. Detlev Buck als Wurm sah aus wie Gerard Derpardieu und hat mir beim zweiten Mal gucken eigentlich noch besser gefallen. Katja Flint hat Lady Millford gespielt, die ja eigentlich eine ganz anständige Frau ist, aber sie liebt halt Ferdinand. Wer mir noch sehr gut gefallen hat, war der Typ, der Hofmarschall von Kalb gespielt hat, ich steh auf solche schrägen Typen.

Nun zu den beiden wichtigsten Personen: August Diehl als Ferdinand und Paula Kalenberg als Luise. In Ferdinand hab ich mich eigentlich sofort verliebt und beim zweiten Mal gucken mochte ich ihn sogar noch mehr. August Diehl gehört jetzt auch eindeutig zu meinen Lieblingsschauspielern( zu denen eindeutig zu viele Leute gehören). Manchmal hat er mich total an Oliver Arno erinnert, vor allem um die Augen herum. Paula Kalenberg hat ein Minütchen länger gebraucht, aber dann hab ich mich auch in sie verliebt. Ich mag die Art, wie sie gesprochen hat.
Und die beiden zusammen - soo schön. Ich mag Ferdinand und Luise jetzt noch mehr als Romeo & Julia, bei den beiden ging das ja auch viel zu schnell. Ich finde es gut, dass die beiden sich schon lieben und sie das nicht erst im Stück tun, weil es gibt ja tausend solche Stücke, in denen es ums Verlieben geht. Trotzdem würde ich jetzt zu gerne wissen, wie sie sich kennen gelernt und verliebt haben. Ich will ein Prequel zu "Kabale und Liebe"!
Ein Beispiel für eine sehr schöne Szene, war die Fensterszene. Ferdinand klettert an Luises Haus hoch, nachdem sie erfahren hat, dass er Lady Milford heiraten soll, und als er oben angekommen ist, sieht er Luise traurig da sitzen. In vielen anderen Filmen wäre er wahrscheinlich sofort durchs Fenster rein, aber hier hat er erst kurz verweilt und hat Luise angeschaut und das hat irgendwie so viel ausgesagt. Und auch wie die beiden sich dann später im Film gegenseitig das Glas mit dem Gift weggenommen haben, ist eine ganz tolle Szene. Und hach, ich mag die beiden so und ich will auch einen Ferdinand! Am liebsten genau so einen.

Am Anfang hatte der Film auch noch ein paar kleine witzige Teile und er wirkte auch modern. Also nicht vermodernisiert, sondern eben modern gemacht, für Jugend geeignet.
Einzig die Musik hat mich gestört, nicht das Opernhafte, sondern dieses Gesinge. Es passt zwar irgendwie schon, aber ich mochte es trotzdem nicht.
Und dieses gestellte Interview mit Schiller bei den Extras, was total an eine Aufgabe für den Deutschunterricht erinnert hat, fand ich ziemlich blöd.
Ansonsten zählt der Film jetzt zu meinen Lieblingen. Ich hab auch gesehen, dass der ZDF-theaterkanal mehr solche Klassiker verfilmt hat, aber da hat mich nicht so viel interessiert.

So, außerdem hab ich am Wochenende ein Buch gelesen: "Nichts - was im Leben wichtig ist" von Janne Teller. Ein dänischer Roman über die Klasse 7a in einer kleinen Schule, der damit beginnt, dass Pierre Anthon am Schuljahresanfang aufsteht und das Klassenzimmer verlässt, weil er erkannt habe, dass nichts etwas bedeutet. Das hält er seinen Mitschülern nun jeden Tag, im Kirschbaum sitzend, vor, bis diese irgendwann so weit sind, dass sie ihm das Gegenteil beweisen wollen. In einem stillgelegten Sägewerk beginnen sie einen "Berg der Bedeutung" anzulegen, dazu muss jeder etwas hergeben, was ihm besonders wichtig ist. Was, das wird von dem Schüler bestimmt, der jeweils vorher dran war und es ist echt unglaublich wie die Kinder immer skrupelloser werden.
Ich kann das Buch echt empfehlen, es liest sich schnell und sagt doch sehr viel aus.

Und nun komme ich noch zum vierten Punkt: Glee! Ich habe jetzt alle Folgen von Volume 2 der ersten Staffel gesehen, bis auf die letzte, und hab mal wieder gemerkt, wie toll diese Folgen doch sind. Ich mag sie sogar mehr, als einige Folgen von Volume 1. In fast jeder Episode wird etwas sehr wichtig ausgesagt und ein wcihtiges Thema angesproche, sei es der Mut zu Individualität oder die Gleichberechtigung oder auch Kurts Homsexualität und sowohl seine, Finns, als auch seines Vaters Probleme damit. Es gibt viele tolle Songs (es wird überhaupt viel mehr gesungen, und viele Szenen, bei denen ich fast weinen könnte oder habe z.B. die "Beautiful-Szene".
Und dann gibt es ja noch Jonathan Groff alias Jesse und obwohl man ja ahnen konnte, dass das nicht gut gehen konnte, mag ich ihn trotzdem so. Weil er eben doch etwas für Rachel empfindet. Glee auf DVD zu schauen ist auf jeden Fall cooler als im Internet und ich liebe die Extras. Jetzt will ich so schnell wie alle Folgen von Staffel 2 auf DVD haben, weil da hinke ich gerade etwas. Das Internet nebenbei lenkt immer so ab.

Wow, heute hatte ich viel zu sagen, aber das musste raus.

Chris Murray ist ein kluger Mann - Interview in der BLiMu

 

Ich habe wirklich lange kein Interview mehr gelesen, das ich so gut fand, wie das von Chris Murray in der Blickpunkt Musical. So gut, dass ich sogar darüber blogge, weil er einfach so viel Wahres sagt, dass man als Musicalfreak total begeistert ist. Ich kann jetzt nicht das ganze Interview zitieren, aber einen Teil, der mir besonders gut gefallen hat:

"[...]Ich hasse Leute, die sich über ihr eigenes Genre lustig machen. Wenn wir, die wir Musicals machen, es nicht ernst nehmen, wer dann? Die Zuschauer kommen nicht, um zu sehen, wie doof das doch ist, was sie mögen. Leider treffe ich immer wieder Kollegen, die Musical eigentlich verachten. Dann heißt es: >Eigentlich bin ich ja Rock-/Popstar ... eigentlich mache ich ja Chanson.... eigentlich bin ich ja Schauspieler.... eigentlich bin ich ja was ganz anderes, als das, mit dem ich eigentlich mein Geld verdiene.<[...]"

Und das hat mir auch gut gefallen:

"[...] Es gab auch damals Kollegen, als ich meine Greatest Hist veröffentlichte, die mich fragten, warum ich Musicaltitel aufgenommen habe. Was sollte ich denn machen: Knef[.....]?"

( zitiert aus Blickpunkt Musical Ausgabe 50, Nr. 01/11, S. 35)

Ich finde er hat soo recht. Wozu wird man denn Musicaldarsteller, macht eine nicht gerade einfache Ausbildung, wenn man dann nicht mal dazu stehen will, was man ist. Das verschafft dem Musical in der Öffentlichkeit auch keinen besseren Ruf. Kein Opernsänger würde behaupten, dass er ja eigentlich etwas anderes ist. Warum dann nicht auch auf seinen Beruf als Musicaldarsteller stolz sein? Die leisten auch viel und oftmals hervorragende Leistungen.

Danke Chris Murray!

Part I: Only Girl

So, jetzt gibt es mal wieder eine neue Kategorie mit Liedern, die ich absolut nicht ausstehen kann.

Heute: "Only Girl" von Rihanna:

Schon dieses "lalala lala" am Anfang nervt mich. Und dann der Refrain, in dem Rihanna, die meiner Meinung nach sowieso nicht wirklich singen kann und erst recht nicht live, eigentlich nur schreit. Das mag ich gar nicht. Dislike!

Gut gegen Nordwind

 

Dieses Zitat ist eines der schönsten, finde ich:

(Aber) Musik ist Leben, solange sie erklingt,
stirbt nichts für immer.

(aus "Gut gegen Nordwind" )

CD: Spring Awakening Frankfurt im Vergleich zur Broadway Aufnahme

Spring Awakening Original Frankfurt Cast 2011

Spring Awakening, also die OBC, liebe ich schon seit Ende 2008, als ich die CD zu Weihnachten bekommen habe (übrigens meine allererste SoM Bestellung). Ich liebe sie! Ich liebe die Lieder! Und ich liebe die Cast, vor allem Jonathan Groff und Lea Michele und auch John Gallagher Jr. (bitte ganz viele Herzchen hier vorstellen).
Aber wie das bei Musicalfreaks nun mal ist, genügt eine Aufnahme eines Musicals meistens nicht. Frühlings Erwachen hab ich auch, aber das ist ja auch auf Deutsch und mit Rasmus und überhaupt.

Als nun Spring Awakening in Originalsprache nach Frankfurt kam, hätte ich das wirklich gern gesehen, aber mittlweile hab ich mich damit abgefunden, dass das wohl nich klappt. Als ich aber ein, zwei Lieder von der CD gehört habe, wusste ich, dass ich sie haben muss. Für einen Nichtmusicalfreak bleibt das wahrscheinlich ein Rätsel, dieselbe CD in derselben Sprache und mit denselben Liedern. Aber diese beiden CDs sind eben so unterschiedlich. Allein schon,weil die Frankfurter in British English ist und ahhh, das liebe ich so <3.
Darin hab ich mich auch sofort verliebt. Und in die Orchestrierung. Das beste Beispiel hierfür ist "The Mirror Blue Night" - da kommt gleich nach dem "Flip" so ein tiefer Klavierton der sich dann noch wiederholt. Das finde ich total klasse, das macht den ganzen Song düsterer. Nur mag ich den Gesang von Craig Mather nicht so, da hätte ich lieber Jonathan Groff gehabt. Kann ich nicht die Orchestrierung mit der Stimme von Jonathan haben?

Die Frankfurter CD wirkt sowieso akustischer, was dem Stück einen ganz anderen Charme verleiht. Gefällt mir gut, aber trotzdem liebe ich die OBC genauso. "And then there were none" scheint mir ein bisschen gekürzt, aber ich liebe es, dass sie einige Sprechparts mit dazugenommen haben, wie auf der Wiener CD. Bei "Those you've known" , einem meiner absoluten Lieblingslieder, ist Melchiors "Moritz" und später "Wendla" echt sehr rührend, nur leider wird das Orchester (oder die Band) zwischendrin fast ein bisschen zu heiter. Gegen Ende hin, ist es aber wieder sehr traurig. Die "Mama who bore me" Reprise ist auch groovier, so wie auf der deutschen Aufnahme und das mag ich.

Meine Lieblingslieder von der CD sind (wie schon erwähnt) "The Mirror Blue Night", "The Dark I Know Well", "Don't Do Sadness" und "Totally Fucked" - ich hab aber noch nicht alle Lieder so richtig gehört.

Abschließend: Ich liebe beide CDs, sie sind doch beide soo unterschiedlich und mir wird es sowieso nie langweilig SA zu hören. Und außerdem caaaaan't emotion

Die CD tröstet mich jetzt darüber hinweg, dass ich dieses Stück nicht live sehen kann - jedenfalls so bald nicht.

Das kurze zweite Leben der Bree Tanner

 

Eigentlich lese ich gerade "Alice in Wonderland" (was mir Marije gewichtelt hat=), da bin ich gerade mit dem ersten Teil fertig (was cool war, weil ich da immer die Figuren aus dem "Alice im Wunderland" -Film mit Whoopi Goldberg, den ich früher ganz toll fand, vor Augen hatte) und bin jetzt beim zweiten Teil "Through the looking glass" angekommen. Aber gestern Abend hatte ich dann mal Lust was anderes zu lesen, was einfacherers, weniger klassisches, einfach Fantasy. Und weil ich mir vor Kurzen aus Neugier mal "Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl - Das zweite kurze Leben der Bree Tanner" von Stephenie Meyer ausgeliehen hatte, hab ich mich dafür entschieden.

Das Buch erzählt ja die Geschichte aus der Sicht einer wirklich kleinen Nebenfigur aus dem dritten Twilight-Teil. Früher so vor fünf Jahren oder so, fand ich Twilight mal super. Nur den letzten Teil fand ich dann schon nicht mehr so spannend. Mittlerweile mag ich es gar nicht mehr so, was wahrscheinlich zum Großteil auch an dem Film liegt und an dem ganzen Hype. Vielleicht bin ich aber auch einfach kritischer und erwachsener geworden oder so :D
Trotzdem gibt es ein paar (Nebenfiguren), die ich immer noch interessant finde z.B. Alice & Jasper, James, und manchmal auch Rosalie & Emmett. Ich war jetzt also nicht so ganz abgeneigt von einem Buch aus der Sicht einer anderen Person, aber so ganz unvoreingenommen bin ich dann trotzdem nicht ans Lesen heran gegangen.

Erst einmal muss ich sagen, dass es mir am Anfang eher so vorkam, als würde ich eine Fanfiktion lesen (vielleicht auch, weil ich vorher in dem Bereich mal wieder fleißig war). Es gibt keine Kapitel und dadurch bekommt das Buch so einen durchgehenden Fluss. Dazu hat es nur 202 Seiten und so wirkt die Geschichte doch ein bisschen wie sehr schnell abgehandelt. Leider entwickelt sich dann auch die Sache zwischen Bree und Diego ziemlich schnell, aber irgendwie entwickelt sie sich auch wieder nicht, weil Diego sehr rasch wieder von der Bildfläche verschwindet. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wie das im Twilight-Teil mit Bree war und ich weiß nicht, ob sie bei etwas mehr Zeit und Seiten nicht vielleicht doch interessanter geworden wäre. Unsympathisch war sie mir aber nicht. Die Geschichte zwischen Riley und Victoria hätte mich aber auch interessiert.

Was gibt es noch zu sagen... am Anfang gab es in den Dialogen zu viele "Äh's" und "Ähm's" und das finde ich nicht so schön. Jedenfalls hab ich jetzt auch mal dieses Buch gelesen und ich bin gespannt, ob sie daraus auch einen Film machen werden. Ich würde ihn mir sogar angucken, weil ich neugierig bin und ich mir eigentlich oft beim Lesen von Büchern vorstelle, wie das als Film sein könnte.