Das kurze zweite Leben der Bree Tanner

 

Eigentlich lese ich gerade "Alice in Wonderland" (was mir Marije gewichtelt hat=), da bin ich gerade mit dem ersten Teil fertig (was cool war, weil ich da immer die Figuren aus dem "Alice im Wunderland" -Film mit Whoopi Goldberg, den ich früher ganz toll fand, vor Augen hatte) und bin jetzt beim zweiten Teil "Through the looking glass" angekommen. Aber gestern Abend hatte ich dann mal Lust was anderes zu lesen, was einfacherers, weniger klassisches, einfach Fantasy. Und weil ich mir vor Kurzen aus Neugier mal "Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl - Das zweite kurze Leben der Bree Tanner" von Stephenie Meyer ausgeliehen hatte, hab ich mich dafür entschieden.

Das Buch erzählt ja die Geschichte aus der Sicht einer wirklich kleinen Nebenfigur aus dem dritten Twilight-Teil. Früher so vor fünf Jahren oder so, fand ich Twilight mal super. Nur den letzten Teil fand ich dann schon nicht mehr so spannend. Mittlerweile mag ich es gar nicht mehr so, was wahrscheinlich zum Großteil auch an dem Film liegt und an dem ganzen Hype. Vielleicht bin ich aber auch einfach kritischer und erwachsener geworden oder so :D
Trotzdem gibt es ein paar (Nebenfiguren), die ich immer noch interessant finde z.B. Alice & Jasper, James, und manchmal auch Rosalie & Emmett. Ich war jetzt also nicht so ganz abgeneigt von einem Buch aus der Sicht einer anderen Person, aber so ganz unvoreingenommen bin ich dann trotzdem nicht ans Lesen heran gegangen.

Erst einmal muss ich sagen, dass es mir am Anfang eher so vorkam, als würde ich eine Fanfiktion lesen (vielleicht auch, weil ich vorher in dem Bereich mal wieder fleißig war). Es gibt keine Kapitel und dadurch bekommt das Buch so einen durchgehenden Fluss. Dazu hat es nur 202 Seiten und so wirkt die Geschichte doch ein bisschen wie sehr schnell abgehandelt. Leider entwickelt sich dann auch die Sache zwischen Bree und Diego ziemlich schnell, aber irgendwie entwickelt sie sich auch wieder nicht, weil Diego sehr rasch wieder von der Bildfläche verschwindet. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wie das im Twilight-Teil mit Bree war und ich weiß nicht, ob sie bei etwas mehr Zeit und Seiten nicht vielleicht doch interessanter geworden wäre. Unsympathisch war sie mir aber nicht. Die Geschichte zwischen Riley und Victoria hätte mich aber auch interessiert.

Was gibt es noch zu sagen... am Anfang gab es in den Dialogen zu viele "Äh's" und "Ähm's" und das finde ich nicht so schön. Jedenfalls hab ich jetzt auch mal dieses Buch gelesen und ich bin gespannt, ob sie daraus auch einen Film machen werden. Ich würde ihn mir sogar angucken, weil ich neugierig bin und ich mir eigentlich oft beim Lesen von Büchern vorstelle, wie das als Film sein könnte.

22.1.11 12:53

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