Movies and other stuff on TV

Filmliste 2011

# = zum ersten Mal gesehen
(C) = im Kino gesehen

  • Das tapfere Schneiderlein #
  • Zusammen ist man weniger allein
  • Henri 4 #
  • Der wilde Schlag meines Herzens #
  • Odette Toulemonde #
  • Kabale & Liebe (2x) #
  • Soloalbum #
  • Die Friseuse #
  • Männerherzen #
  • Kalt ist der Abendhauch #
  • Love...actually
  • Liebe um jeden Preis (2x)#
  • One Hour Photo
  • Vergiss Amerika! #
  • Die Welle
  • Ratatouille #
  • Tristan & Isolde
  • Die Gänsemagd
  • Wahnsinnig verliebt
  • Die Buddenbrooks #
  • Mamma Mia!
  • Alice im Wunderland
  • Mr. Nobody #
  • Ich, einfach unverbesserlich #
  • What a man # (C)
  • Hairspray #
  • Midnight in Paris # (C)
  • The Other Boleyn Girl
  • The Social Network #
  • Wie ausgewechselt # (C)
  • Like minds #
  • Goethe! #
  • Lila, lila #
  • Die Gräfin #
  • Babys #
  • Jorinde & Joringel #
  • Zeiten des Aufruhrs
  • Die zertanzten Schuhe
  • RubbeldieKatz # (c)
  • Veronika decides to die #

20 Mal Glee!

Für euch zum Nachmachen. Mehrere Nennungen möglich:

1.)    Gleek seit?

2.)    Lieblingsfigur, männlich

3.)    Lieblingsfigur, weiblich

4.)    Lieblings Gueststar, männlich

5.)    Lieblingsgueststar, weiblich

6.)    Die Figur, die du am wenigsten magst, männlich

7.)    Die Figur, die du am wenigsten magst, weiblich

8.)    Der Gastauftritt, der nicht hätte sein müssen

9.)    Dieser Star muss unbedingt einen Gastauftritt bekommen!

10.)                       Lieblingsfolge(n) aus Staffel 1

11.)                       Weniger tolle Folge(n) aus Staffel 1

12.)                       Lieblingsfolge(n) aus Staffel 2

13.)                       Weniger tolle Folge(n) aus Staffel 2

14.)                       Lieblingslieder aus Staffel 1

15.)                       Lieblingslieder aus Staffel 2

16.)                       Lieblingspairing Staffel 1

17.)                       Lieblingspairing Staffel 2

18.)                       Die sollen endlich zusammen kommen!

19.)                       Nicht so tolles Pairing

20.)                       Lieblingsparing, dass es so eigentlich nicht gibt

1.) Gleek seit: Juni 2010

2.) Lieblingsfigur, männlich: Kurt, Puck

3.) Lieblingsfigur, weiblich: Quinn, Santana (Rachel)

4.)Lieblings-Gueststar, männlich: Jonathan Groff, Neil Patrick Harris

5.) Lieblings-Gueststar, weiblich: Kristin Chenoweth, Idina Menzel

6.) Die Figur, die du am wenigsten magst: männlich: Artie, Finn - aber ich mag sie trotzdem noch, aber nicht so sehr wie die anderen

7.) Die Figur, die du am wenigsten magst, weiblich: Lauren

8.) Der Gastauftritt, der nicht hätte sein müssen: Gwyneth Paltrow

9.) Diese Person muss unbedingt einen Gastauftritt bekommen: Adam Lambert! RENT-Leute, Jonathan Groff nochmal

10.) Lieblingsfolge(n) aus Staffel 1: Mash-Up, Hell-O, Bad Reputation, Dream On, Journey to Regionals

11.) Weniger tolle Folge(n) aus Staffel 1: Showmance, Throwdown, Mattresses

12.) Lieblingsfolge(n) aus Staffel 2: Grilled Cheesus, The Rocky Horror Glee Show, Never been kissed

13.) Weniger tolle Folgen aus Staffel 2: The Substitute, Comeback, Sexy

14.)Lieblingslieder aus Staffel 1: Hello, Run Joey, Run, Dream On, I dreamed a dream, Bohemian Rhapsody....

15.) Lieblingslieder aus Staffel 2: Marry you, Sway, When I get you alone, She's not there, Don't you want me, ....

16.) Lieblingsparing Staffel 1: Rachel/Puck, Rachel/Jesse, Emma/Will

17.) Lieblingspairng Staffel 2: Tina/Mike, Quinn/Sam

18.) Die sollen endlich zusammen kommen: Santana/Brittany

19.) Nicht so tolles Pairing:Lauren/Puck, Santana/Sam

20.)Lieblingsparing, das es eigentlich so nicht gibt: Puck/Kurt, Blaine/Rachel

Kabale, Liebe, Nichts und ein bisschen Glee

 

Ich habe gerade soo viel worüber ich bloggen will.
1.) Ich will zu Cabaret in Meiningen. Und zu Werther. Aber bei Cabaret gibt es an dem einzigen Samstag nur noch eine Karte und wir brauchen zwei. Aber ich will da grad sooo unbedingt hin. Mwäähh!
So, das war das, was am schnellsten zu sagen ist.

Jetzt der Hauptteil: Ich bin totally in love mit "Kabale & Liebe", vor allem mit dem Film von 2005. Bevor ich aber in Lobeshymnen ausbreche, sammle ich mal meine Gedanken und fange von vorne an. Eigentlich hab ich mir den Film mal ganz spontan ausgeliehen. Als ich ihn dann aber gesehen habe, wusste ich fast sofort, dass ich den Film mag. Und ich hab ihn sogar nochmal geschaut, obwohl ich eigentlich nur nochmal die schönsten Szenen sehen wollte, aber irgendwie wurde dann doch fast der gesamte Film draus. Es spielen auch ein paar sehr bekannte und sehr tolle Leute mit. Ich fange mal von hinten an, weil das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss,was jetzt in Bezug auf die anderen Darsteller nichts heißen soll.

Götz George spielt den Präsident und obwohl ich ihn am Anfang irgendwie nicht so gut verstanden habe, finde ich ihn doch sehr passend. Katharina Thalbach und Ignanz Kirchner haben Luises Eltern gespielt, die ja beide irgendwie ein bisschen einen an der Klatsche haben, aber total liebenswert. Beide haben sie ihre leicht verrückten Momente wie auch die Momente, in dem sie mehr verstehen, als der andere. Detlev Buck als Wurm sah aus wie Gerard Derpardieu und hat mir beim zweiten Mal gucken eigentlich noch besser gefallen. Katja Flint hat Lady Millford gespielt, die ja eigentlich eine ganz anständige Frau ist, aber sie liebt halt Ferdinand. Wer mir noch sehr gut gefallen hat, war der Typ, der Hofmarschall von Kalb gespielt hat, ich steh auf solche schrägen Typen.

Nun zu den beiden wichtigsten Personen: August Diehl als Ferdinand und Paula Kalenberg als Luise. In Ferdinand hab ich mich eigentlich sofort verliebt und beim zweiten Mal gucken mochte ich ihn sogar noch mehr. August Diehl gehört jetzt auch eindeutig zu meinen Lieblingsschauspielern( zu denen eindeutig zu viele Leute gehören). Manchmal hat er mich total an Oliver Arno erinnert, vor allem um die Augen herum. Paula Kalenberg hat ein Minütchen länger gebraucht, aber dann hab ich mich auch in sie verliebt. Ich mag die Art, wie sie gesprochen hat.
Und die beiden zusammen - soo schön. Ich mag Ferdinand und Luise jetzt noch mehr als Romeo & Julia, bei den beiden ging das ja auch viel zu schnell. Ich finde es gut, dass die beiden sich schon lieben und sie das nicht erst im Stück tun, weil es gibt ja tausend solche Stücke, in denen es ums Verlieben geht. Trotzdem würde ich jetzt zu gerne wissen, wie sie sich kennen gelernt und verliebt haben. Ich will ein Prequel zu "Kabale und Liebe"!
Ein Beispiel für eine sehr schöne Szene, war die Fensterszene. Ferdinand klettert an Luises Haus hoch, nachdem sie erfahren hat, dass er Lady Milford heiraten soll, und als er oben angekommen ist, sieht er Luise traurig da sitzen. In vielen anderen Filmen wäre er wahrscheinlich sofort durchs Fenster rein, aber hier hat er erst kurz verweilt und hat Luise angeschaut und das hat irgendwie so viel ausgesagt. Und auch wie die beiden sich dann später im Film gegenseitig das Glas mit dem Gift weggenommen haben, ist eine ganz tolle Szene. Und hach, ich mag die beiden so und ich will auch einen Ferdinand! Am liebsten genau so einen.

Am Anfang hatte der Film auch noch ein paar kleine witzige Teile und er wirkte auch modern. Also nicht vermodernisiert, sondern eben modern gemacht, für Jugend geeignet.
Einzig die Musik hat mich gestört, nicht das Opernhafte, sondern dieses Gesinge. Es passt zwar irgendwie schon, aber ich mochte es trotzdem nicht.
Und dieses gestellte Interview mit Schiller bei den Extras, was total an eine Aufgabe für den Deutschunterricht erinnert hat, fand ich ziemlich blöd.
Ansonsten zählt der Film jetzt zu meinen Lieblingen. Ich hab auch gesehen, dass der ZDF-theaterkanal mehr solche Klassiker verfilmt hat, aber da hat mich nicht so viel interessiert.

So, außerdem hab ich am Wochenende ein Buch gelesen: "Nichts - was im Leben wichtig ist" von Janne Teller. Ein dänischer Roman über die Klasse 7a in einer kleinen Schule, der damit beginnt, dass Pierre Anthon am Schuljahresanfang aufsteht und das Klassenzimmer verlässt, weil er erkannt habe, dass nichts etwas bedeutet. Das hält er seinen Mitschülern nun jeden Tag, im Kirschbaum sitzend, vor, bis diese irgendwann so weit sind, dass sie ihm das Gegenteil beweisen wollen. In einem stillgelegten Sägewerk beginnen sie einen "Berg der Bedeutung" anzulegen, dazu muss jeder etwas hergeben, was ihm besonders wichtig ist. Was, das wird von dem Schüler bestimmt, der jeweils vorher dran war und es ist echt unglaublich wie die Kinder immer skrupelloser werden.
Ich kann das Buch echt empfehlen, es liest sich schnell und sagt doch sehr viel aus.

Und nun komme ich noch zum vierten Punkt: Glee! Ich habe jetzt alle Folgen von Volume 2 der ersten Staffel gesehen, bis auf die letzte, und hab mal wieder gemerkt, wie toll diese Folgen doch sind. Ich mag sie sogar mehr, als einige Folgen von Volume 1. In fast jeder Episode wird etwas sehr wichtig ausgesagt und ein wcihtiges Thema angesproche, sei es der Mut zu Individualität oder die Gleichberechtigung oder auch Kurts Homsexualität und sowohl seine, Finns, als auch seines Vaters Probleme damit. Es gibt viele tolle Songs (es wird überhaupt viel mehr gesungen, und viele Szenen, bei denen ich fast weinen könnte oder habe z.B. die "Beautiful-Szene".
Und dann gibt es ja noch Jonathan Groff alias Jesse und obwohl man ja ahnen konnte, dass das nicht gut gehen konnte, mag ich ihn trotzdem so. Weil er eben doch etwas für Rachel empfindet. Glee auf DVD zu schauen ist auf jeden Fall cooler als im Internet und ich liebe die Extras. Jetzt will ich so schnell wie alle Folgen von Staffel 2 auf DVD haben, weil da hinke ich gerade etwas. Das Internet nebenbei lenkt immer so ab.

Wow, heute hatte ich viel zu sagen, aber das musste raus.

Glee auf Deutsch oder: Was haben die mit Kurts Stimme gemacht?!

 

Eigentlich habe ich gedacht, ich blogge dazu erst am Dienstag. Ich war ganz überrascht, dass die erste Folge von Glee auf Deutsch heute Nachmittag schon auf RTL lief. Aber so kann ich es morgen nochmal gucken.

Ein paar Gedanken dazu: Ich wollte es ja eigentlich nie in Deutschland haben, vorwiegend aus zwei Gründen. 1. Weil ich finde, dass der Großteil der deutschen Teenager (Dazz izzt Üübelzzt sÜÜzzz! - oder so, ich kann das nicht mal^^) Glee einfach nicht verdient hat. Hört sich jetzt vielleicht hart an, ist aber so. Der Amerikaner an sich hat einfach mehr Ahnung vom Musical, das gehört zu seiner Kultur. In Deutschland verbinden viel zu viele erstmal High School Musical damit, also vor allem die Kinder, und HSM ist ja nun wirklich nicht das Aushängeschild für Musicals.
Aber jetzt kann ich es eh nicht mehr ändern und gut, dann hab ich wenigstens Montagabend was zu gucken und vielleicht gibt es ja auch ein paar Fanartikel und Poster in der Bravo, die ich auch nutzen kann.
Und 2. wäre da die Synchronisation und da fällt mir als erstes "Armer Kurt!" ein. Mehr "verschwulen" hätten sie seine Stimme ja nicht können und dabei hat er in der ersten Folge nicht mal viel gesagt. Dabei mag ich es doch so wie Chris Colfer spricht. Und auch Finn wirkt nicht mehr ganz so niedlich verpeilt und Rachel wirkt auch nicht mehr so süß. Die Stimme von Will finde ich auch irgendwie komisch, irgendwie so drüber gelegt. Und Artie scheinen sie eine etwas ...hm, wie nenn ich das... "verblödete" Stimme gegeben zu haben, aber mal sehen, wie es sich noch entwickelt. Tina war okay, Mercedes naja, Terri etwas nervig, Sue passend, Figgins auch und Emma war irgendwie auch nicht ganz so süß - ich mag ihre Stimme im Original so. Ich finde es aber gut, dass bei den meisten keine Stimmen genommen wurden, die man schon von zigtausend anderen Serien und Filmen kennt.
Auf die Übersetzung hab ich jetzt nicht so geachtet, aber ich denke, sie ist ganz gut. Natürlich verstehe ich jetzt im Deutschen auch alles, wo ich vielleicht manchmal im Englischen nicht alles verstanden habe (z.B. das mit der Prostata^^). Das ist schon ein Vorteil.

Das Singen war natürlich wieder toll, obwohl mir "On my own" im deutschen Fernsehen etwas seltsam vorkommt. ^^

Ich werde es aber weiter gucken, weil ich einfach Glee liebe und allein die Mimiken und Gestiken der Schauspieler und die Perfomances zu sehen macht einiges wieder wett.  

Manchmal schaut man Filme um einen Schauspieler zu sehen und manchmal mag man die Filme dann

 

So geschehen letztens bei mir als ich diesen Film sah

"An Englishman in New York"
mit John Hurt, Denis O'Hare, Jonathan Tucker, Cynthia Nixon und Swoosie Kurtz

Ich wollte vor allem Jonathan Tucker in dem Film sehen, weil er einer meiner Lieblingsschauspieler ist. Aber zu ihm später, der Film hat mir nämlich auch so ziemlich gut gefallen.

Quentin Crisp ist Brite und sowas wie eine Schwulenikone. Durch einen Film auch in Amerika berühmt geworden, zieht es ihn in den frühen Achtzigern nach New York, dabei ist er schon in hohem Alter. Er hat dort immer wieder kleinere Auftritte und am Anfang sind alle von seiner Schlagfertigkeit begeistert. Es fällt jedoch auf, dass er eigentlich in so gar keine Schublade passt, denn er ist auch nicht "typisch schwul", vielmehr glaubt man es sofort, wenn er sagt, dass er noch nie jemanden wirklich geliebt hat. Quentin Crisp ist ein Phänomen für sich, er lebt seine eigene Lebensweise und ist damit wahrscheinlich auch glücklich. Ich finde John Hurts Darstellung wirklich ganz wunderbar, alleine seine Haltung so majestätisch und irgendwie auch british und einfach so passend. Am Anfang dachte ich noch, dass mich die Synchronstimme stören würde, aber das hat sich sehr bald gegeben.

Quentin schreibt zusammen mit Mr. Steele, der für eine Zeitung arbeitet, Filmkritiken und die beiden freunden sich an und besuchen sogar zusammen schwule Bars. Allerdings wird auch hier wieder deutlich, dass Quentin eigentlich gar nicht dahin passt. Irgendwann lässt die Begeisterung jedoch nach. Homosexuelle können nun mehr und mehr ihre Sexualität ausleben, aber das Problem Aids spielt auch eine immer größere Rolle. Dass Quentin Crisp sagt, Aids sei nur eine weitere Modeerscheinung, nehmen ihm viele übel, weshalb immer mehr Leute, vor allem auch Schwule, ihn mittlerweile für eine Enttäuschung halten.

Der Maler Patrick Angus jedoch bewundert ihn und möchte ihm seine Gemälde zeigen und Quentin beschließt ihm zu helfen eine Galerie dafür zu finden. Angus wird gespielt von Jonathan Tucker, dem Typ wegen dem ich den Film eigentlich sehen wollte. Und auch hier hat mir Mr. Tucker wieder gut gefallen, ich weiß gar nicht so genau, was ich so an ihm mag, aber er hat halt irgendwas. Vielleicht ist es ja seine Ausstrahlung oder wahrscheinlich sein schauspielerisches Können. Nur der komische Oberlippenbart hätte nicht unbedingt sein müssen. ^^

Eh ich hier noch die ganze Handlung verrate, höre ich lieber mit der Handlung auf und sage, dass bereits am Anfang des Filmes einige Zitate vorkamen, die ich echt toll fand. Der Film ist einfach gut gemacht und er behandelt ein Thema, dass auch heute nicht ganz unaktuell ist.
Es ist doch nicht wichtig, ob wir Mann oder Frau lieben, Hauptsache ist doch, dass wir überhaupt lieben können. Außerdem zeigt der Film, dass es dch egal ist, ob man als Ikone gefeiert wird, solange man sich selbst treu bleibt und nach seinen Überzeugungen handelt.

Und jetzt hab ich doch wirklich schon wieder dieses Lied im Kopf, deshalb jetzt alle: "Oh-ho,  I'm an alien, I'm a legal alien, I'm an Englishman in New Yoooork"

Sneak: "Adèle und das Geheimnis des Pharaos"

Ich war gestern ganz spontan im Kino, weil mich T. gefragt hat, ob ich mitgehen wollte. Montags ist immer Sneak, man weiß nicht, welcher Film kommt, zur Auswahl stehen Filme, die in Kürze im Kino anlaufen sollen.
M., eine andere Freundin von mit geht da fast jeden Montag hin und auch einige meiner ehemaligen Schulkameraden und weil T. nur noch einen Woche hier ist, hab ich beschlossen, dass ich mitgehen wollte.
Und dann die große Frage: Welcher Film sollte kommen. Es kam ein Film bei dem ich nicht gedacht hätte, dass ich ihn sehen würde: "Adèle und das Geheimnis des Pharaos".

Was ich beim Vorspann gar nicht richtig gecheckt habe: Es ist ein französischer Film und die Franzosen haben es meistens drauf. Alles fing schon mit dem Erzähler an. Was soll ich sagen, ich hätte beim Trailer nicht gedacht, dass mir der Film so gut gefallen würde, aber ich mochte ihn wirlich. Er hatte diesen eher versteckten Humor, nicht solchen offentsichtlichen, albernen, banalen amerikanische Komödien - Quatsch. Aber der Film schreckt auch nicht vor Hässlichkeit und schrecklichen Bildern zurück (das Drama um Adèle's Schwester war schon schlimm.)
Außerdem hatte der Film ein paar entzückende Mumien - Mumien in Paris!
Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber ich habe am Ende meine Kugel in die "Sehr gut"-Röhre geworfen, genau wie T. (M. hat es verpasst, war aber nicht soo begeistert) und ich würde den Film auf jeden Fall weiter empfehlen, es ist schon eine Art Fantasy/Abenteuer-Film,aber eben französisch und gut gemacht.

Und ich hatte mal wieder eine meiner Vorahnungen, als Adèle am Ende auf ein Schiff geht und ich zu T. sagte: "Ist sie jetzt auf der Titanic, oder was?" und im nächsten Moment wird "Titanic" eingeblendet. Allerdings hat das Jahr nicht gepasst, aber das Schiff hieß so. Sieht nach Fortsetzung aus.

Mitternachtszirkus - Cirque du freak

.Ich habe heute "Mitternachtszirkus" (auf Englisch: "Cirque du freak", die erste Verfilmung der Darren Shan -Bände gesehen. Die Bücher kannte ich nicht und so bin ich ziemlich unvoreingenommen an den Film heran gegangen.

Darren Shan und sein Freund Steve besuchen heimlich eine sogenannte Freakshow. Darren ist eigentlich voll der Streber, der immer auf seine Eltern hört, hat aber eine Vorliebe für Spinnen (da war ich aber begeistert), sein Freund Steve wäre liebend gern ein Vampir. Ich will hier jetzt nicht groß die Handlung beschreiben, jedenfalls klaut Darren, warum auch immer die Spinne Octa, die dem Vampir Crepsley gehört, und als sie am nächsten Tag in der Schule entwischt, wird Steve von ihr gebissen und fällt ins Koma. Um seinen Freund zu retten geht Darren auf einen Deal mit Crepsley ein, er wird zum Halbvampir und im Gegenzug wird Steve geheilt und Crepsley beschützt Darren vor dem Fettsack Mr. Tiny und Murlaugh, die Interesse an ihm haben. Darren muss seine Familie verlassen, also sozusagen sterben, und zieht in den Mitternachtszirkus, wo die ganzen Freaks leben. Steve ist sauer, weil er ja eigentlich Vampir werden wollte und im Endeffekt steht er auf der gegnerischen Seite. Aber genug zur Handlung.

Ich muss sagen: Ein Zirkus voller Freaks? Da fühl ich mich doch gleich geborgen. Crepsley mochte ich so ziemlich von Anfang an, ein cooler Typ. Und da war sie wieder: so eine Art Gemeinschaft. Nicht ganz so ausgeprägt, aber ich finde es echt cool, wie so eine Truppe von Freaks, wie z.B. der bärtigen Frau oder den Mann mit den zwei Bäuchen, zusammen lebt. Außerdem gab es da noch so ein kleines Wesen, bzw. mehrere davon, eine Mischung aus Gollum, Dobby, Yoda und E.T., die gerne Leuten in die Hände beißen. Ich fand die Viecher irgendwie knuffig emotion. Die Charaktere sind also durchaus nicht schlecht.

In Amerika war der Film in den Kinos ein Flopp. Auf wikipedia habe ich ein ziemlich interessantes Zitat gefunden. Ich zitiere:

„Die „Twilight“-Filme und „True Blood“ haben gemein, dass sie den jahrhundertealten Vampir-Mythos mit heutigen Soap-Elementen durchsetzen. „Mitternachtszirkus“ entpuppt sich – ähnlich wie die ebenfalls gefloppten „Eragon“, „Tintenherz“ und „Der Goldene Kompass“ – hingegen als Fantasy im klassischsten Sinne, bei dessen Kampf zwischen Gut und Böse für überhöhte Gefühle shakespearescher Prägung kein Platz bleibt. Vampire ohne Herzschmerz will aber offensichtlich niemand sehen.“

Christoph Petersen

Das stimmt: Eine Liebelei wird nur ganz kurz angedeutet, oder eigentlich sogar zwei, aber sie sind nicht das wichtigste im Film. Normalerweise steh ich ja auf Lovestories, aber hier habe ich sie kaum vermisst.
Es gab einige Stellen, die wirklich witzig waren. Und irgendwie war alles einfach stimmig. Wenn Darren Shan also klassischen Fantasy ist, dann mag ich klassische Fantasy, denke ich. Die Bücher interessieren mich jetzt natürlich auch. Und einen zweiten Film sollte es auch geben, denn am Ende war eben nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, sondern man ahnt schon, dass es eben noch weiter geht.