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"I love you"'s, Küsse und ein Baby - das Staffelfinale von Glee

Somewhere over the rainbow - Ich hab einen Ohrwurm. Von der letzten Szene der finalen Folge der ersten Staffel meiner neuen absoluten Lieblingsserie: Glee.
Melly und ich hatten uns heute zum synchronen Staffelfinale gucken verabredet, wir haben uns getraut, denn jetzt gehören wir zu den Wartenden - die neue Staffel startet in Amerika erst am 21.09.. Das ist zwar schon in einer Woche aber trotzdem! Und außerdem gibt es dann immer nur eine neue Folge pro Woche. Wie soll Gleek das bloß aushalten?
Aber eigentlich wollte ich ja was zum Staffelfinale schreiben. Seit Juni gucke ich "Glee" und nach 22 Folgen (ich finde es übrigens eine Leistung mir die so lange aufgespart zu haben) mag ich diesen kleinen Glee-Club so sehr! Sie sind eine kleine Gemeinschaft, eine kleine Familie und man merkt das. Genauso wie bei RENT. Und ich finde so was immer unglaublich toll, das berührt mich ganz tief (deswegen heule ich auch immer so beim RENT-Finale).
Don't stop believin' ist da irgendwie sowas wie das Lied des Clubs geworden und mittlerweile mag ich das auch sehr. Also fand ich es schön, dass sie es bei den "Regionals" noch einmal gesungen haben. Und schön, dass auch Puck und Santana einen Teil singen durften. Ich habe auch festgestellt, dass ich Quinn immer mehr mag. Aber ach, ich mag sie ja sowieso alle so arg!
Die Bohemian Rhapsody gesungen vom gegnerischen Team (also von Jonathan Groff alias Jesse. JONATHAN!) war auch super, auch wenn mir Serkan's Variante doch ein bisschen besser gefällt. Aber zu schade, dass es jetzt wohl erstmal keinen Jesse geben wird, ich mochte ihn trotzdem. Aber das mit dem Ei verzeih ich ihm nicht. Und oh, dann kam noch das Baby, die kleine Beth. Wie sich das Babyproblem gelöst hat, fand ich übrigens auch echt schön.
Ich weiß gar nicht, was ich noch sagen soll, außer, dass die letzte Szene wirklich schön war, weil sie berührend, traurig, aber auch so positiv war. They've got another year!! Danke Sue, an der Stelle!

Ich freu mich jetzt jedenfalls auf viele neue Performances, Gastauftritte und einfach schöne Szenen.

Und wie es bei jeder Folge so ist, ende ich jetzt mit einem: Glee!

Vanessa Hudgens in RENT

Ich war ja schon nicht begeistert, als ich davon gehört habe, dass High School Musical Sternchen Vanessa Anne Hudgens "Mimi" in RENT spielen sollte. Diese tolle Rolle in diesem klasse Stück.
Jetzt hab ich Videos zu ihr in dieser Rolle gefunden. Und nun ja: ich wollte ihr eine Chance geben, aber sie gefällt mir nicht wirklich. Da sind zu viele Stellen, die sich nicht gut anhören. Außerdem wirkt sie immer noch wie die süße Gabriella aus HSM und nicht wie eine Mimi. Aaron Tveit hingegen beginnt mir zu gefallen, auch wenn er vielleicht nicht eine ganz so rockige Stimme wie ein Roger gewöhnlich hat (ja ich bin halt Adam Pascal gewohnt)

Aber macht euch selbst ein Bild:
"Out tonight/ Another Day" - Vanessa Hudgens & Aaron Tveit in "RENT"

 "Light my candle" - Vanessa Hudgens & Aaron Tveit

Glee

Eigentlich hätte ich diese Serie schon viel früher für mich entdecken müssen – ich mein, so als Musicalfreak.

Lustigerweise wusste ich auch von Anfang an von der Existenz dieser Serie. Ich erinnere mich noch, dass ich damals den Link zu dieser damals noch zukünftigen Fernsehserie in meinem Lieblingsforum gepostet habe und dass es danach erstmal Verwirrung gab über den US-Sender Fox und den deutschen Sender Vox – wenn Freaks sich gegenseitig verwirren, sag ich nur.

Es hat aber trotzdem irgendwie bis letzten Monat gedauert, bis ich endlich mal angefangen habe, diese tolle Serie zu schauen. Im Internet ist ja heute fast alles möglich. Juhu und danke dafür!

Glee – eine amerikanische Musicalcomedyserie über einen jungen Lehrer an einer Highschool, der einen Musical- bzw. Gesang –und Tanz-Club, eben den Glee Club mit Namen New Directions, (wieder) eröffnet, dem, bis auf ein paar „Loser“ der Schule, niemand beitreten will. Schließlich finden sich dann doch insgesamt 12 Leute ein.

Was macht Glee nun so toll?

Zum einen die Charaktere.

Zunächst ist da natürlich mal Will Schuester (Matthew Morrison, Original Link Karin am Broadway), der Spanischlehrer und Gründer des Glee Clubs. Er hat seine Jugendliebe Terri (Jessalyn Gilsig) geheiratet, die schon leicht gestört ist und ihm vorgaukelt sie sei schwanger. Ich mag Will, er ist echt sympathisch, obwohl es so einen Lehrer wahrscheinlich eh nur an einer amerikanischen High School geben würde. Oder sogar nur in Filmen, die an solchen High Schools spielen.

Dann gibt es Rachel Berry, gespielt von Spring Awakening Original Wendla Lea Michele, deren größtes Ziel es ist, ein Star zu werden. Sie ist nicht unbedingt besonders liebenswert und auch nicht wirklich beliebt und trotzdem mag ich ihre schrullige Art. Außerdem hat sie wirklich eine super gute Stimme.

Rachel ist verknallt in Finn Hudson (Cory Monteith), der eigentlich Footballspieler und mit Cheerleaderzicke Quinn Fabray (Diana Agron) zusammen ist, die auch noch schwanger ist. Finn ist ziemlich verpeilt und deswegen liebenswert und aus irgendeinem Grund steht er auf Rachel, obwohl sie für ihn zu viel redet. Was er nicht weiß, ist, dass auch sein bester Freund Puck (Mark Salling) auf Quinn steht und das Baby eigentlich von ihm ist (Ich darf das verraten, das wird in fast jedem Vorspann gesagt^^).

Die drei werden ebenfalls Mitglieder des Glee Clubs, mehr oder weniger freiwillig, genauso wie zwei weitere Cheerleader (Santana und (seit Folge 11 weiß ich wie sie heißt) Britney) und zwei weitere Footballspieler. Bis Folge 13 dachte ich jedoch es wäre nur noch ein Junge. Ich weiß auch nicht beide Namen, jedenfalls heißt einer Mike und einer wird immer als „the other Asian“ bezeichnet. Ob die beiden ein und dieselbe Person sind, weiß ich leider nicht.

Die eigentliche „Asian“ ist Tina Cohen-Chang (Jenna Ushkowitz). Mit ihr und Mercedes Jones (Amber Riley), die genervt davon ist, dass Rachel immer die Soloparts bekommt, sind die weiblichen Gleemitglieder komplett. Mal abgesehen von Kurt Hummel (Chris Colfer), der schwul ist und auch gerne mal „Defying Gravity“ singt (diese Szene war absolut berührend, ich liebe Kurt!!). Außerdem gibt es noch Artie Abrams (Kevin McHale), der im Rollstuhl sitzt, but he asked the world to dance, if he had the chance!

Nicht im Glee Club sind Emma Pillsburry (Jayma Mays), die süße Schulpsychologin, die mysophobisch ist und in Will verschossen ist und die Trainerin der Cheerleader, Sue Sylvester. Sue will den Glee Club mit allen Mitteln zerstören, dabei ist sie eigentlich nur eifersüchtig auf Mr. Schuester (und auf seine Haare). Sie schreibt Tagebuch und hat eine behinderte Schwester, was ihren sonst eher unfreundlichen Charakter eine etwas weiche Seite gibt.

Also eine ziemlich bunte Mischung und irgendwie mag ich sie alle mehr oder weniger. Am Anfang sind einige der Figuren vielleicht ein bisschen klischeehaft, aber man merkt schon, dass sie sich weiter entwickeln. Zum Beispiel merkt Rachel, dass die Gemeinschaft im Glee Club wichtiger ist, als der Ruhm.

Außerdem besticht Glee mit Gastauftritten von einigen echten (Musical)-stars, wie z.B. Kristin Chenoweth (ich liebe das „Maybe this time“ –Duett mit Lea Michele), Idina Menzel, Josh Groban und Jonathan Groff. Speziell Jonathan Groff finde ich ganz toll in seiner Rolle und ich hoffe, dass er noch viele Gastauftritte haben wird.

Und dann gibt es da natürlich noch die vielen Gesangseinlagen. Einige davon sind echt genial gemacht und auf eine originelle Weise in das Geschehen mit eingebunden. Einige Beispiele: Kurt’s „Single Ladies“ Performance, die oben schon erwähnten „Defying Gravity“ und „Maybe this time“, Sue’s „Vogue“ Performance, Artie’s „Dancing with myself“, Rachel’s „Take a bow“ und das Duett von Rachel und Jesse (ich weiß nicht genau, wie das Lied heißt) am Klavier.

Das Lied aus der ersten Folge, „Don’t Stopp believin’“ war zwar etwas HSM-mäßig, aber ich finde mittlerweile nicht mehr, dass Glee so wahnsinnig viele Parallelen zu HSM aufweist (btw. bin ich kein großer Fan davon).

Überhaupt finde ich, dass sich Glee nicht zu ernst nimmt, aber trotzdem berührende und ernste Momente hat. Einige Sachen sind natürlich typisch amerikanisch. In Deutschland gibt es nur selten irgendwelche Cheerleader- und Footballteams, die dann auch gleich die beliebtesten Schüler sind.

Ich hoffe ganz, ganz sehr, dass Glee nicht nach Deutschland kommt. Ja richtig gelesen: nicht! Zum einem kann ich schlechte Synchronisationen nicht ertragen und ich möchte Glee in Originalfassung sehen und zum zweiten will ich nicht, dass irgendwelche kleinen Mädchen total auf die Serie stehen, weil sie ja so wie High School Musical ist und der so süß ist und so weiter und dabei nicht mal wissen, woraus denn „Defying Gravity“ ist. Das hört sich jetzt vielleicht gemein und egoistisch an, aber ich möchte einfach, dass Glee in Deutschland ein Schatz der Musicalfans bleibt, die, die wirklich etwas davon verstehen.

Ich habe jetzt 15 Folgen gesehen und freue mich, dass ich noch 7 sehen kann und es auch eine zweite Staffel geben wird.

Irgendwie ist dieser Text jetzt anders, als ich gedacht habe und auch etwas ungeordnet, aber ich hab bestimmt nicht das letzte Mal darüber gebloggt.